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| Die
Werke der SKV produzieren Kies und Sand aus eiszeitlichen Ablagerungen
des Wesertales, die in der Hauptsache während der letzten der vergangenen
Kaltzeiten, der Weichsel-Kaltzeit, entstanden sind.
 Unter
den extremen klimatischen Bedingungen des Eiszeitalters hatte die Weser
ein ganz anderes Abflussverhalten als in der heutigen Warmzeit. In den
damaligen Wintern fielen weite Teile des Flusstales trocken. In den Frühsommern
dagegen führte einsetzendes Tauwetter den Flüssen gewaltige Mengen
von Schmelzwasser zu. Dieses Wasser konnte auf dem tiefgründig gefrorenen
Boden kaum versickern, so dass es während der Tauperioden zu enormen
wildwasserartig abfließenden Hochwasserwellen kam. Diese transportierten
riesige Mengen von Gesteinsschutt, die infolge der intensiven Frostverwitterung
an den Talhängen des Mittelgebirgsraumes anfielen. Dabei wurde der
ursprünglich scharfkantige Gesteinsschutt immer weiter zerkleinert
und gerundet. Eckige Gesteinsbrocken verwandelten sich so während
der Reise im Fluss in Kiesgerölle und Sandkörner. Bei nachlassender
Strömungskraft in Form von Kies- und Sandbänken im Wesertal wieder
abgesetzt, nach und nach zu breiten Terrassen zusammengewachsen, bilden
die Kies- und Sandvorkommen des Wesertales heute einen unverzichtbaren
Rohstoff für die Bauindustrie.
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Internet-Tip: weitere Infos zum Weserkies finden Sie hier:
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